
Vermeiden Sie Temperaturschwankungen in Ihren Bäckereiofen
Seien wir ehrlich: Die Bedingungen in einer Bäckerei sind äußerst anspruchsvoll für die Geräte. Durch das ständige Öffnen und Schließen der Türen, die hohen Luftfeuchtigkeitswerte sowie die plötzlichen Kaltluftzüge wird alles zur Qual. Einen Moment lang ist alles in Ordnung – im nächsten Moment ist die Konsistenz des Teigs völlig ungleichmäßig, weil die Temperatur gesunken ist.
Es ist frustrierend. Man hat alles richtig gemacht – doch die Raumtemperatur ruiniert den Teig.
Wir lösen dieses Problem, indem wir keramische Infrarotheizlampen mit einem System kombinieren, das in Echtzeit reagiert.
Der Trick zur sofortigen Ausgleichsregelung
Die meisten Thermostate sind zu langsam. Sie reagieren verspätet. Bis der Sensor bemerkt, dass der Ofen abgekühlt ist, ist der Teig bereits untergebacken.
Wir machen es anders. Anstatt nur die Lufttemperatur zu überwachen, beobachtet unser geschlossenes Regelungssystem die tatsächliche Oberflächentemperatur des Produkts.
So funktioniert es: Sobald die Umgebungstemperatur sinkt, schaltet der Controller mehr Leistung an die Keramiklampen. Das geschieht sofort. Wir verhindern somit den Wärmeverlust, bevor der Kern des Ofens überhaupt Zeit hat, abzukühlen.
Warum wir auf keramische Infrarotheizlampen setzen
Man fragt sich vielleicht, warum wir nicht einfach Quarz verwenden. Nun, in einer Bäckerei ist es schmutzig und staubig. Rohes Quarz hält solche Bedingungen einfach nicht aus.
Keramikbeschichtete Emittoren sind widerstandsfähiger. Sie können die Belastungen in einer Bäckerei aushalten und liefern dabei ein stabiles, mittellanges bis langes Wellenbereichs-Spektrum. Das Beste daran: Die Wärme dringt in den Teig ein, ohne die Außenseite zu verbrennen.
Außerdem liefert man mit diesen Lampen eine große Menge an Wärme in einem kleinen Paket. Das bedeutet, dass wir die Heizquellen näher am Produkt platzieren können – dadurch reagiert das gesamte System viel schneller.
Ein paar Dinge, auf die Sie achten sollten
Wenn Sie dieses System einrichten, sollten Sie bei der Elektronik keine Kompromisse eingehen.
Für hochempfindliche Heizungssysteme ist eine schnelle Schaltnetzteil-Erkennung erforderlich. Wenn Sie versuchen, diese Lampen mit einem einfachen mechanischen Relais zu betreiben, werden die Kontakte schnell verschleißen, weil sie zu oft geschaltet werden. Verwenden Sie stattdessen Solid-State-Relais. Diese können die schnellen Schaltvorgänge problemlos bewältigen.
Und noch eines: Achten Sie auf Ihr Stromverteilerschrank. Wenn es draußen im Januar eiskalt ist, muss Ihr Ausgleichssystem intensiv arbeiten, um gegen die Kaltluftzüge anzukämpfen. Das setzt einen höheren Druck auf Ihre Verkabelung. Stellen Sie sicher, dass Ihre Spezifikationen auf dem Höchststrom basieren – nicht nur auf dem Durchschnittswert. Niemand möchte mitten im Berufsverkehr einen Stromausfall erleben.